Samstag, 18. September 2021, Bürgerhaus Eppstein

Die Region im Taunus und am Main ist eine vielfältige, reiche Geschichtslandschaft. Diese historische Vielfalt liegt begründet in der territorialen Kleinteiligkeit der Region, wie sie sich seit dem Mittelalter herausgebildet hatte und letztlich erst 1945 mit der Gründung des Landes Hessen endgültig beseitigt wurde.

In dieser Vielfalt, die den Orten im Taunus und am Main ein hohes Maß an Individualität verleiht, lassen sich zugleich Themen aus- machen, welche die Region als Ganzes geprägt und sie zu einem zusammengehörigen Geschichtsraum gemacht haben. Diesen roten Fäden der Regionalgeschichte wollen die Veranstalter mit dem „Geschichtstag für Taunus und Main“ nachspüren.

Der Geschichtstag dient zugleich als ein Forum für die Heimatgeschichte.

Die zahlreichen Personen und Gruppen, die sich mit Geschichte vor Ort beschäftigen, erhalten hier die Möglichkeit, miteinander und mit einem interessierten Publikum in einen Gedankenaustausch zu treten und ihre Arbeit zu präsentieren.

Die Kleinteiligkeit der Region spiegelt sich auch in der Geschichte des Eisenbahnwesens wieder. Mit der so genannten Taunus-Eisenbahn zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden, die als eine der ersten deutschen Eisenbahnstrecken 1840 in Betrieb ging, begann das „Eisenbahnzeitalter“ auch im Gebiet zwischen Taunus und Main. In den folgenden Jahrzehnten entstand eine Vielzahl von Verbindungen, die zum größten Teil auch heute noch in Betrieb sind. Die Mobili-tät der Gesellschaft wurde ungleich größer und der Warenaustausch schneller und intensiver. In der Tagung soll das unerschöpfliche Thema „Eisenbahn“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln wie etwa Verkehrs- und Wirtschaftsgeschichte oder auch unter denkmalpflegerischen Aspekten betrachtet werden.

Weitere Infos zur Organisation, Anmeldung und den Programmablauf finden sie im PDF-Flyer des Geschichtstags.