DIE GEBIETSREFORM DER 1970ER JAHRE

Samstag, 26. März 2022
Landratsamt, Bad Homburg v. d. Höhe


Die Region im Taunus und am Main ist eine vielfältige, reicheGeschichtslandschaft. Diese historische Vielfalt liegt begründet in der territorialen Kleinteiligkeit der Region, wie sie sich seit dem Mittelalter herausgebildet hatte und letztlich erst 1945 mit der Gründung des Landes Hessen endgültig beseitigt wurde.

In dieser Vielfalt, die den Orten im Taunus und am Main ein hohesMaß an Individualität verleiht, lassen sich zugleich Themen ausmachen, welche die Region als Ganzes geprägt und sie zu einem zusammengehörigen Geschichtsraum gemacht haben. Diesen roten Fäden der Regionalgeschichte wollen die Veranstalter mit dem „Geschichtstag für Taunus und Main“ nachspüren.

Der Geschichtstag dient zugleich als ein Forum für die Heimat-geschichte. Die zahlreichen Personen und Gruppen, die sich mit Geschichte vor Ort beschäftigen, erhalten hier die Möglichkeit, miteinander und mit einem interessierten Publikum in einen Gedankenaustausch zu treten und ihre Arbeit zu präsentieren.

Am 1. August 1972, also vor 50 Jahren, wurde durch die Zusammenlegung des Obertaunuskreises und des Kreises Usingen der neue Hochtaunuskreis gebildet. Gleichzeitig kam es zu zahlreichen Fusionen auf Gemeindeebene. Dieses Jubiläum nimmt der diesjährige Geschichtstag zum Anlass, sich mit der kommunalen Gebietsreform zu beschäftigen, die zu Beginn der 1970er Jahre eines der zentralen landes- und kommunalpolitischen Themen war. Die Referate zeichnen die politischen Debatten und Entscheidungswege nach und fragen nach den konkreten Auswirkungen der Verwaltungsreformen auf die Lebenswelt im Taunus.


Tagungsort
Landratsamt (Ludwig-Erhard-Forum), Ludwig-Erhard-Anlage 1–5, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe

Anreise/Parken
Parkplätze (kostenpflichtig): in den Besuchergaragen des Landratsamtes
ÖPNV: Mit der S5 zum Bahnhof Bad Homburg,
Fußweg zum Tagungsort: ca. 10 Minuten

Unkostenbeitrag
Tagungsgebühr: 15,- EUR pro Person (inkl. Kaffee und Mittagsimbiss)

Corona-Hinweis
Zum Zeitpunkt der Programmerstellung gilt für die Veranstaltung die
„2G plus“-Regel sowie Maskenpflicht am Platz. Über Änderungen der
Regelungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rechtzeitig
benachrichtigt.

Weitere Informationen und ein Formular zur Anmeldung finden sie in unserem Flyer.

Nach schwerer Krankheit ist Ingrid Berg am 19.12.2021 in Glashütten, ihrem Heimatort, den sie wie kein anderer kulturell geprägt hat, gestorben.

Neben den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten wie Elternarbeit in Glashütten und Königstein, Kreiselternbeirat Hochtaunus und Hessischen Elternbeirat, Jugendschöffin am Landgericht Frankfurt war sie auch politisch tätig – unter anderem im CDU-Ortsverband Glashütten und im Kreistag. Sie war Mitbegründerin und später Vorsitzende des Kulturkreises Glashütten. Bedeutend war ihr Engagement für die Erforschung der historischen Glashütten in Glashütten. Dies schloss die Organisation des 2. Internationalen Symposiums zur Erforschung der Glashütten in Europa ein, das in Oberems abgehalten wurde. Auch an der Einrichtung der Glasausstellung im Hessenpark war sie führend beteiligt.

Das Treffen findet statt am Samstag, den 09. Oktober 2021, um 14:00 UhrTreffpunkt: vor dem Burgtor, Schlossstraße 10, 61476 Kronberg/Ts.

  • Zur besseren Planung bitte ich um zeitnahe Bekanntgabe Ihrer Teilnahme per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Anfahrt: Empfohlene Parkmöglichkeiten sind in der Tiefgarage am Berliner Platz, da an der Burg nicht geparkt werden kann. Ein Fußweg von ca. 10 bis 15 min. über teils grobes Pflaster ist nicht zu vermeiden.

Liebe AG-Mitglieder,

Die Pandemie-Situation hat sich zwar entschärft, doch eine Sitzung wie wir sie gewohnt sind, wollen wir erst 2022 wieder stattfinden lassen. Um nun die zweite Jahreshälfte nicht verstreichen zu lassen, ohne wenigstens „Outdoor“ ein Treffen zu ermöglichen, lade ich Sie zu einem kleinem Vortrag im Burggarten durch Herrn Herbert Bäcker (Arbeitskreis Bau und Denkmalpflege / Burg-Kronberg) zum Thema „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ sowie zur Besichtigung der renovierten Mauer ein.

Samstag, 18. September 2021, Bürgerhaus Eppstein

Die Region im Taunus und am Main ist eine vielfältige, reiche Geschichtslandschaft. Diese historische Vielfalt liegt begründet in der territorialen Kleinteiligkeit der Region, wie sie sich seit dem Mittelalter herausgebildet hatte und letztlich erst 1945 mit der Gründung des Landes Hessen endgültig beseitigt wurde.

In dieser Vielfalt, die den Orten im Taunus und am Main ein hohes Maß an Individualität verleiht, lassen sich zugleich Themen aus- machen, welche die Region als Ganzes geprägt und sie zu einem zusammengehörigen Geschichtsraum gemacht haben. Diesen roten Fäden der Regionalgeschichte wollen die Veranstalter mit dem „Geschichtstag für Taunus und Main“ nachspüren.

Der Geschichtstag dient zugleich als ein Forum für die Heimatgeschichte.

Der Hochtaunuskreis ehrte Heimatforscher Wolfgang Ettig mit dem Saalburgpreis für Geschichte- und Heimatpflege. Die Grundlage für die Auszeichnung ist, die Geschichte zu bewahren, Neues zu entdecken und sich in eine Materie zu vertiefen, aus die der Kreis sich geformt hat: Geschichte. Der Förderpreis 2020 ging an Kerstin Junk.

Wolfgang Ettig forciert bei seinen Forschungen einen regionalhistorischen Ansatz, er nimmt dabei das gesamte „Usinger Land“ in den Blick und leistet somit wichtige inhaltliche Impulse für die Regionalgeschichte, die mehr ist als die Summe vieler Ortsgeschichten. Als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Geschichts- und Heimatvereine des Hochtaunuskreises bemüht er sich zudem um den Austausch und die Vernetzung der lokalen Vereine.

Seit 2019 sind Kerstin Junk und Wolfgang Ettig im ehrenamtlichen Grabungsteam des renommierten Burgenforschers Dr. Joachim Zeune damit beschäftigt die Ruine der Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau vom Landstein“ im Weiltal archäologisch zu untersuchen und die Grabungsergebnisse zu sanieren.